Bestimme deine Stimmlage

Die Noten der einzelnen Stimmlagen kannst du hier abspielen und nachsingen (Die Halbtonschritte sind ungewohnt, da die Tonleitern in C-Dur gesetzt sind, aber nicht immer mit dem Ton c angefangen wird). Finder heraus, welche Lage am besten zu dir passt.

Hast du deine Stimmlage gefunden kommt der nächste Schritt:

  • Fühlst du dich im oberen Bereich der gesungenen Töne wohler und könntest sogar ein oder zwei Töne höher singen, so füge der gefundenen Stimmlage eine „1“ hinzu. (z.B. Sopran 1 oder Bass 1)
  • Fühlst du dich im unteren Bereich der Töne wohler und könntest auch tiefer singen, so füge der gefundenen Stimmlage eine „2“ hinzu. (z.B. Sopran 2 oder Tenor 2)

Mit diesem Ergebnis meldest du dich dann bei uns… 🙂

Mehr zu Stimmlage und Stimme

Die Stimmlage ist nur eine grobe Beschreibung des Tonumfangs und der Tonlage einzelner Stimmen. Tatsächlich variiert vor allem der Tonumfang zwischen Laiensängern, geübten Sängern und Profis gewaltig! Ungeübte Sänger haben typischerweise einen Tonumfang von 1½ Oktaven, während Profis 2½ Oktaven schaffen.

Sopran: Der Name Sopran ist vom italienischen sopra = „(dar)über“  abgeleitet und bezeichnet entsprechend die höchste menschliche Stimmlage.

Alt: Der Name Alt leitet sich vom lateinischen altus = „hoch“, vox alta = „hohe Stimme“ ab und bezeichnet die tiefere Stimme der Frauen oder Knaben. „Hoch“ ist relativ zu den Männerstimmen zu sehen.

Tenor: Die Bezeichnung Tenor bildete sich mit der beginnenden Mehrstimmigkeit heraus, als man die Stimme, die den Cantus firmus hielt, Tenor (lat. tenere „halten“) nannte, während die umspielenden Gegenstimmen Contratenor hießen.

Bass: Als Bass – von lateinisch bassus „stark, reichlich“ – wird die tiefe, männliche Gesangs-Stimmlage bezeichnet. Die Bezeichnung bildete sich mit der beginnenden Mehrstimmigkeit heraus, als man die Stimme, die den Cantus firmus hielt, Tenor nannte, während die tiefste der umspielenden Gegenstimmen „Contratenor bassus“ hieß.

Durch Stimmbildung kann der Tonumfang erweitert werden und die Stimme zum dem auch schöner klingen. Dafür gibt es Übungen, wie sie auch das Video „Wie singt man richtig?“ zeigt.

Einen ganzen Online-Kurs zur Stimmbildung gibt es vom Chorverband NRW:

Wer ganz genau wissen möchte wie die Stimme funktioniert und wie Vokale gebildet werden schaue bei den Tasten rechts und den Videos mit Aufnahmen aus dem Magnetresonanztomographen (MRT):

Anna-Maria Hefele singt Mozarts „Sehnsucht nach dem Frühlinge“ im MRT:

Michael Volle singt Wagners „Oh du, mein holder Abendstern“ im MRT:

 

 

 

Noten lesen

Dass jemand vom Blatt singen kann kommt bei Laiensängern nicht so häufig vor. Dennoch ist das Notenblatt eine große Hilfe, sofern man die Notation versteht. Eine Erläuterung der einzelnen Zeichen findet man in der Liste musikalischer Symbole.

Für des Lesen von Noten gibt es im Netz etliche Videoanleitungen. Die Qualität ist sehr unterschiedlich und jeder muss den richtigen Stil für sich finden. Daher hier für den Anfang nur eine kleine Kursauswahl.

Tonleiter, Quintenzirkel, Akkorde,  und Harmonielehre werden in der Musiktheorie erklärt:

Das Erkennen von Intervallen, Tonhöhen und Rhythmen kann man trainieren. Im Netz gibt es dafür eine Webseite für Gehörbildung.